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Ackerbau

Ökologische Landwirtschaft

Wir sind von der ökologischen Landwirtschaft überzeugt und setzen weder Pflanzenschutzmittel noch Kunstdünger ein.

Daher ist eine nachhaltige Fruchtfolge notwendig, um gute Ernten zu erzielen

und gleichzeitig die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu verbessern.

Die ersten drei bis vier Jahre säen wir ein Luzerne-Klee-Gras-Gemenge, welches den Boden regeneriert. Dieses sammelt Stickstoff aus der Luft und bindet ihn im Boden. Stickstoff ist ein wichtiger Pflanzennährstoff.

Danach bauen wir Hafer, Dinkel oder Einkorn an. Dieses Getreide verkaufen wir an Mühlen oder in unserem Hofladen.

Nun stehen Grünroggen und Mais in der Fruchtfolge, welche in der Biogasanlage verwertet werden.

Als Abschluss unserer Fruchtfolge säen wir Winterroggen mit Winterackerbohnen oder -erbsen aus. Danach schließt sich der Kreis: wir bauen wieder Luzerne-Klee-Gras an.

Da wir als Öko-Betrieb keine chemischen Pflanzenschutzmittel einsetzen dürfen und wollen, müssen wir das Unkraut mechanisch entfernen.

Seit 2012 sähen wir Hafer, Dinkel, Einkorn mit einem doppelten Säreihenabstand von 25 cm aus. Mit einer am Traktor angebauten, kameragesteuerten Hacke wird das Unkraut entfernt. Dabei erkennt die Kamera die Getreidereihen und steuert die Hacke so, dass sie das Unkraut dazwischen heraus hackt.

Dabei gelangt auch Luft in den Boden, was Nährstoffe für die Pflanzen mobilisiert.

 

Kreislaufwirtschaft

Um einen landwirtschaftlichen Betrieb nachhaltig zu führen, muss man den Gedanken der Kreislaufwirtschaft konsequent umzusetzen. Wir verwerten sämtlichen Aufwuchs wie Gras oder andere Futterpflanzen im eigenen Stall bzw. der Biogasanlage. Der Mist wird ebenfalls im Fermenter energetisch verwertet.

Vorteilhaft bei der Biogasproduktion ist das Endprodukt: der Gärrest. Er wird als hochwertiger organischer Dünger auf die eigenen Flächen ausgebracht. Die Nährstoffe und die organische Substanz bleiben im Betrieb. Somit schließt sich der Kreislauf.

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